improvisiertes live-konzert // flying fish
Krischa Weber: Cello
Peter Bellendir: Schlagzeug
Andy Giorbino: Elektrische Gitarre
Fundbureau Hamburg
9. April 2010 // 21.00 Uhr (Artstore Jahresfeier)
improvisiertes live-konzert // flying fish
mit filmen von oskar fischinger
Am Hochrad 75
Hamburg
28. März 2010 // 16.00 Uhr
improvisiertes live-konzert // flying fish
Am Hochrad 75
(innerhalb vom Jenischpark, nahe dem Barlachhaus)
12.07.09 // 18.00 uhr
improvisiertes live-konzert // flying fish
mit filmen von oskar fischinger
im B-Movie, Hamburg
am 11. April 2009

improvisiertes live-konzert
mit filmen von oskar fischinger
im Hafenbahnhof
am sonntag, 9.11. 2008
„Ich sag hallo“
7" vinyl 2005
onomato-pop op001
Anfang März 2005 wird die neue limitierte 7" Vinyl Single „Ich sag' hallo“ auf dem Hamburger ONOMATO POP Label erscheinen.
Eine CD und Tour werden folgen. Nähere Infos demnächst auf dieser Seite.
Vernissage März 2005
Nach zwei Ausstellungen im Jahre 2004 könnt Ihr auch 2005 eine Ausstellung mit Giorbinos Grafiken sehen. Sehr schön – an einem traditionsreichem Ort: Im Plattenladen „Unterm Durchschnitt“, Freunden ausgefallener Musik seit Jahrzehnten ein Begriff…
Die Vernissage findet am 18. März statt, die Ausstellung dauert einen Monat.
Giorbino – „Überall Licht“ 2002
Dian Recordings 313.8002.3
„Deutschsprachiger Pop, elektronisches Liedgut - Giorbino ist das alles keineswegs neu. Mit dieser 5-Track-EP meldet sich eine Kultfigur des Hamburger Undergrounds wieder zurück. Giorbinos erste Platten erscheinen 1980 auf Alfred Hilsbergs Zickzack-Label, Stichwort Neue deutsche Welle. Danach tourte er unter dem Namen „Lied an die Freude“ mit der Tänzerin Gitta Luckau. Ihre ungewöhnlichen Tanzperformances führten das Duo seinerzeit durch ganz Europa.
Mit seinen furiosen und unberechenbaren Darbietungen entwickelt sich der passionierte Gitarrist rasch zum beliebten und verlässlichen Session-Musiker. Ivanhoe!, Geisterfahrer, die Kastrierten Philosophen und Ledernacken rufen ihn in ihre Band, wenn harte Arbeit ansteht. Lange Tourneen, große Festivals wie Roskilde. So unterschiedlich die Bands auch klingen mögen, der vielseitige Giorbino fügt sich bestens ein, spielt sozusagen das Sahnehäubchen.
Besonders mit Ledernacken aka Folke Jensen stimmt die Chemie – bis heute. In seinem Studio entsteht Giorbinos Soloalbum „The Art Of Letting Go“, dessen blueslastige Grooves leider nur im benachbarten Holland eine Eintrittkarte in die Top 20 sind. Der Weg führt weiter durch düstere Experimente wie dem Gitarren-Projekt Rossburger Report (12 Gitarristen, 1 Bass, 2 Schlagzeuger). Die Schwingungen sind physisch spürbar und hinterlassen bei allen Auftritten einen gewaltigen Eindruck. Auch mit seiner Band Whiteouts erkundet Giorbino unwegsame Gefilde und schafft dabei Soundscapes, die mit einem Begriff wie Dark Soul gut beschrieben wären.
Die vielen verschiedenen Projekte und das jahrelange Touren fordern ihren Tribut. Mehrere Krankenhausaufenthalte führen Giorbino vor Augen, wie stark Alkohol und Drogen seinen Körper vergiftet haben. Schluss mit lustig.
„Überall Licht“ markiert die neue Zeit und beweist einmal mehr, wie hervorragend Giorbinos Songs auch ohne Krücken laufen können. Dabei entpuppt sich der versierte Soundtüftler als eine Art deutscher Verwandter von Beck. Doch hat er schon lange vor Beck mit Blues- und Gitarrenschnipseln hantiert. Giorbinos Klangwelten haben sich verändert: Durch die düsteren Folterkammern von „Fleur Du Mal“ ist die weiße Farbkatze gelaufen. Zurück bleiben luftige und offene Räume, deren Weitläufigkeit und Würde durchaus an Boards of Canada erinnert. Dennoch lugt hinter mancher Ecke noch der Wahnsinn hervor. Wenn diese EP im Plattenkoffer der Chemical Brothers landen sollte, wäre das kaum verwunderlich: Die stehen nämlich total auf Psychedelic“.
(ajonis 2002).